Freitag, 30. November 2018

Dankeschön!

Ich freue mich, dass Du auf meinem Blog vorbei schaust. Ob Du übers Googeln, 
über den Blog einer Freundin oder über Pinterest hierher gefunden hast - 
herzlich willkommen! Und ich freue mich auch, wenn Du mir einen Kommentar 
schreibst, mir Dein Interesse, Deine spontanen Eindrücke hinterlässt.
Ich mag das nur nicht in JEEEEDEN Post wieder reinschreiben, am besten noch 
immer mit denselben Worten ... Darum pinne ich diese kleine Begrüßung jetzt 
oben an und bin neugierig, ob ich von Dir höre/lese!

Kartengruß als Dankeschön

Viel Spaß beim Stöbern!!!

Dienstag, 10. April 2018

Zauber-Flip-Book zu Ostern

Ich hab bei Youtube mal wieder ein "Kärtchen" entdeckt,
das meiner Vorliebe für technische Karten entgegen kommt.
Ich hab auch keine Ahnung, wie man die nennt, ich verlinke
aber mal ein Video.

Ich habe mit einem genialen Fotokarton von Bähr/Ursus Babykarten
draus gemacht, die zeige ich später. Denn außerdem hat ein liebes
Forumsmitglied zum Osterketting eine Osterkarte in dieser Form
bekommen und kriegt sie jetzt nicht wieder zusammen gelegt.
Also muss ich erstmal die Erklärfotos hier zeigen …

Von außen hat man ein harmloses Quadrat, das
thematisch geschmückt …


und mit Magneten unter der Klappe verschlossen ist.


Drinnen sieht man dann was Dickes, das aus 4 kleineren Quadraten
zu bestehen scheint.


Wenn man genau hinschaut, sieht man die beiden Pfeile in den
diagonal gegenüber liegenden Ecken.


Und da muss man dann dran ziehen. Wenn die Karte neu
und das Papier noch nicht so weich ist, bleibt einem dabei
gerne mal das Herz stehen …


Es irritiert auch etwas, dass sie beim Öffnen unter der Karte die Hülle
plötzlich um 90° dreht. Aaaaaaber das gibt sich, sobald die Karte
geöffnet vor einem liegt.


Mit den richtigen Faltungen liegt nun nämlich ein vollständiger
12“-Bogen vor einem, auf dem man sich so richtig austoben kann.

Beim Wiederzusammenlegen wird’s in der Tat etwas knifflig. Aber man
lernt das ganz schnell. Man kneift rechts und links von der Raute die
kurzen Falten zusammen (natürlich mit beiden Händen, ich brauchte
hier eine für die Knipse).



Dabei klappen die 4 Dreiecke um die Raute hoch. Und jetzt drücke ich
mit einem Daumen von unten gegen eine seitliche Ecke eines der Dreiecke.


Dabei kriegt die ganze Konstruktion einen Dreh gegen
den Uhrzeigersinn …


und klappt nach unten zusammen.

Je öfter man das wiederholt, bevor man die Karte verschenkt/-schickt,
desto weicher und flexibler wird das Papier. Man muss allerdings beim
Arbeiten der Karte mit sehr gutem Klebstoff arbeiten und alle Elemente
drinnen wirklich gut bis an den jeweiligen Rand festkleben, damit sich
die Teile nicht nach dem dritten Öffnen durch die Verwringung ablösen.

Noch ein paar Details: es war gar nicht so leicht, verschiedene Papiere
zu finden, die alle von den Grüntönen her zueinander passten. Sämtliche
Bildchen sind von dem erwähnten Osterkarton von Bähr. Dazu habe ich
einige Hasen und Wiesenstreifen gestanzt.


Die Mitte ziert ein mehrfach gestanzter Blätterkranz mit (jawoll, ich habe
auch gestempelt) ganz vielen verschiedenen gestempelten Ostereiern, die
darin wie in einem Nest liegen. Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass
bei einigen Blättern das Innere ausgestanzt ist. Die rausgefallenen
Stückchen habe ich als weitere Blätter zwischen die Eier geklebt.


Den Deckel von innen ziert eine Wiese mit den Stanzbuchstaben „Ostern“. 


Und das Innere des „O“ ist auch noch auf der Karte gelandet –
nur nix wegwerfen …


Ganz am Schluss hatte ich noch das orangene Feld unten frei und
habe darum noch zu einer Schmetterlingsstanze gegriffen. Jeweils
eine Lage zart grün schimmernder Karton, Transparentpapier und
grünliche Klebeperlen gestapelt ergeben einen Schmetti. Und davon
sind dann noch 2 auf dem Deckel von außen gelandet. Damit die
Klappe nicht so nackig aussieht, hat sie ein Band mit etwas Bänder-
getüddel bekommen.


Nach dem Zusammenlegen liegt die Karte übrigens erstmal verdreht da,
weil sich der Deckel beim Einklappen nicht wieder zurückdreht. 


Jedenfalls ist die Karte heute endlich angekommen und hat Freude
gemacht. So, Du Liebe. Nu mach Dich mal ans Einklappen - viel Erfolg!

Acxh ja - der Link ...

Montag, 26. Februar 2018

ein Geburtstags-Flip-Album

Ich habe mich mal wieder an einem Flipalbum ausgetobt. Die Tochter
von Freunden und Freundin unserer Tochter ist 18 geworden. Da sie als
Kind ca. 5 Jahre lang mein Tageskind war, habe ich aus all den Jahren
viele, viele Fotos mit ihr. Und die habe ich ihr nun zu einem Album
verarbeitet. Denn diese junge Dame ist für mich schon ein besonderer
Mensch, und dann lege ich mich gerne ins Zeug.

Meine Vorgaben waren: sie mag helles Grün, nicht so gerne Mädchenrosa
und eher nicht vintage. Es gibt unterschiedlich viele Fotos aus diversen Zusammenhängen, sprich: unterschiedlichen Platzbedarf für die Bilder.
Und ich wollte zu den Bildern was schreiben und meine Gratulationskarte integrieren.

Also habe ich erstmal ein Grundgerüst gebaut: erst die verschiedenen
Seiten mit Klappen und Einsteckfächern. 







Die Rücken dieser Seiten sind unterschiedlich breit, damit ich sie
ineinander montieren konnte.


Dann konnte ich den Rücken der Gesamtkonstruktion vermessen
und die Hülle bauen.





Als nächstes habe ich diverse Designpapierblöcke und meine Kisten
durchforstet und mich für das Farbschema „warmes Grün – zartes
Grün – türkis - gebrochenes Rosa – Flamingo – Orange - Hellblau“
entschieden. Ich habe lauter jugendlich-frische Papiere mit Flamingos,
Melonen, Erdbeeren, Donuts, … gefunden. Und passendes Washitape!


Für die Montage des Grundgerüsts habe ich die Seiten mit Tape eingeklebt
und dann lauter Bänder darum gebunden und am Rücken verknotet.
Weil man diese Bänder nie so fest geknotet bekommt, wie man möchte,
habe ich das letzte dieser Bänder dann einfach um alle anderen geknotet.
So wurden alle in die Mitte des Rückens gezogen und dabei ein bisschen
strammer. Und die Seiten halten auch dann noch im Buch fest, wenn sich
das Klebeband irgendwann mal altersbedingt aufgelöst hat.

 

Das Beziehen der Seiten mit den Designpapieren hat auch eine Weile
gedauert. Dann habe ich die Fotos den Seiten/Fächern zugeordnet
und losgelegt. Matten, Kommentare auf die Rückseiten schreiben, ... 


Witzig fand ich die Entdeckung, dass es ein Buchstaben-Stempelset gibt,
in dem das Hashtag-Zeichen drin war. Es war zwar eine elende Fummelei,
die Wörter zu schreiben, aber der Look ist so richtig frech und jugendlich
geworden und gefällt mir selbst richtig gut.


Manche Fotos sind einfach angeklebt, manche haben Text auf der
Rückseite und sind deshalb zum Klappen, manche Seiten sind mehrfach
zum Ausklappen. Es hat einen riesigen Spaß gemacht.

Mittendrin im Album ist dann noch meine Gratulationskarte: eine
Popup-Panel-Karte. Ich habe einfach dieselben Papiere genommen ...


 ... und passende Blumen auf aquarelliertes
Designpapier gestempelt.



Hinter dieser Klappe mit gestempeltem Label versteckt sich
mein eigentlicher Brief.


Das Äußere des Albums habe ich als Letztes gemacht. Ein aktuelles
Foto von ihr, noch ein paar von den Blümchen und ein paar weitere
Schriftstempel, denen ich einfach wieder das Hashtag vorgesetzt habe. 


Das rohe Album, das ohne Fotos noch beunruhigend leer war, war jetzt
so dick, dass ich am Schluss noch das hellblaue Band unter dem Foto
entlang führte, um das Album vorne zubinden zu können.


Und das Mädel war glücklich ...

Mittwoch, 10. Januar 2018

weihnachtliche Explosionsbox als Tischlaterne

Eine sehr liebe Freundin kam Anfang Januar zum seltenen Besuch.
Während sie eine Karte für ihr Patenkind bastelte, machte ich mich an
ein Projekt, für das ich die Stanzen ein Jahr lang zusammen gekauft
hatte – eine Explosionsbox, die nach dem Öffnen zum Windlicht wird.


Vor dem Zusammenkleben habe ich erst die schmalen Bildstreifen
angeklebt und dabei z.B. den Esel extra montiert.


Dann folgten die Transparentpapiere. Als nächstes musste die Box
geschlossen werden, bevor ich die Rahmen von innen eingeklebt habe,
um die Klebelaschen zu verstecken. Das war etwas Gefummel, aber
die Mühe wert.


Rechts von der Krippe kommt ein Hirte …


links davon kommen die Könige.


In der Frontklappe steckt eine Karte, falls man was schreiben will …


auf den anderen Innenseiten kleben ein paar der vielen
ausgestanzten Schneekristalle.


Tja – die Schneekristalle. Was habe ich geflucht. Die doppelseitige
Klebefolie zur Montage von zierlichen Strukturen konnte ich nicht
finden. Und alles andere, was doppelseitig kleben konnte, verklebte
entweder die ausgesuchten Papiere oder die zierlichen Metallstanzen
oder beides. Dabei hatte ich besonders schöne Papiere gefunden: weiß,
silbern, schillernd, glitzernd, transparent, mit und ohne Wink of Stella. 
Also habe ich all die Schneekristalle normal ausgestanzt, dazu drei-
bis viermal die Schrift für den Deckel.


Ich markiere gerne die Vorderseite der Box von außen mit Deko, damit
man nicht immer öffnen muss, um die richtige Seite zu finden.


Als meine Freundin mit ihrer Kinderkarte fertig war und mir über die
Schulter schaute, hörte ich nur noch: „Ach, und die gehört mir, die
kaufe ich dir sofort ab!“

Deshalb sind auf dem ersten Bild auch 2 Boxen zu sehen.