Montag, 18. Dezember 2017

Sterne, soweit das Auge reicht

Und hier kommt nun die fröhliche Masse an verschiedensten Sternen,
die ich fröhlich vor mich hin gefaltet habe.

Die Großen sind in der Regel aus Designpapier, weil sie dadurch fest
und stabil waren.




Die Kleineren sind meist aus Geschenkpapier.


Ich habe erstmal alle mit Band und Glöckchen versehen. In der
nächsten Adventszeit werde ich dann sehen, wem ich welchen schenke
und wie ich sie verzieren werde.

Freitag, 15. Dezember 2017

blumige PopUp-Boxkarte zum 50. Geburtstag

Mitte Dezember überraschte mich eine Chorkollegin mit dem plötzlichen
Wunsch nach einer besonderen Karte für ihre Schwester zum 50. Ach, und
einer Hochzeits- und einer Babykarte – aber die konnte ich aus meinem
Fundus fischen.

Die Schwester mag Fahrradfahren und Blumen. Da war ich ja gleich
wieder bei der PopUp-Boxkarte und bei dem tollen Blumenstempel-Set
„durch die Blume“. Ich werde ihnen ewig übel nehmen, dass sie dazu
keine Stanzen gemacht haben – die Schnibbelei lohnt ja, ist aber endlos …

Hier also das Innere, ich habe bewusst die Farben wild kombiniert.
Und mitten in dem Blumenmeer steht das Fahrrad mit ein paar
Herzen im Gepäck.


Die schwebenden Blumen sind an schmalen Acrylstreifen befestigt.


So von der Seite sieht man die 4 Stege, an denen Fahrrad
und Blumen kleben.


Auf den Klappen innen sind in der Mitte ein Happy Birthday und
an den Seiten verschiedene Blumen.


Ich liebe es, Papierblumen über den Finger rund zu biegen, bis sie
plastisch aussehen.


Das Äußere der Karte ist schlicht gehalten –
Spruch, 2 Blumen, Schleife.


Allerdings habe ich wiedermal eine meiner geliebten „Tüddelschleifen“
gemacht, also lauter kurze Bandstückchen in die Schleife eingeknotet.


Auf der Rückseite ist über die ganz Länge ein Umschlag, denn
die Karte sollte von Geld begleitet werden. Und das ist ja am
sichersten so untergebracht.


Die Schwester bekam die Karte geschickt und wurde dann per Telefon
instruiert, wie sie die eigentlich aufmachen soll. Dann hat sie sich wohl
auch sehr gefreut. Vielleicht sollte ich in Zukunft erst fragen, ob die
Karte geschickt oder überreicht wird ...

Dienstag, 12. Dezember 2017

Origamisterne in Blau und Grün

Weiter gings mit meinem Sternerausch, ich bin ja so verrückt, dass ich
vor Begeisterung immer gleich ganz viel zuschneide und dann „nicht
immer alles“ wirklich verarbeite. Diese kleinen Rechtecke ließen sich
allerdings überall mit hinnehmen und auf dem Schoß vor sich hin falten –
im Bus, in der Chorprobe, vor der Glotze, … Und so sind auch diese blauen
und grünen Schnuckel entstanden.

Der Grüne ist aus ganz zart allover bedrucktem Designpapier von
Maja Design und also eigentlich gar nicht weihnachtlich. Aber mit den
Sternen aus Holz, den Glöckchen am Band und den kleinen Klebebrillies
ist das gar keine Frage mehr. Ich weiß nur nicht mehr, wie eigentlich
das Orange auf dem Stern gelandet ist. Diese Farbkombi ist sonst nicht
meine. Aber hier gefällt es mir. Allerdings habe ich hier alle Kanten von
vorne und hinten mit einem dunkleren Grün gewischt, damit sich der Stern
gut vom Hintergrund abhebt (wo auch immer er dann hängen wird …).


Die beiden Blauen haben etwas mehr Aufwand erfahren. Mir gefielen
nämlich die warmen Holzsterne nicht auf dem kalten Blauweiß.


Also habe ich sie mit weißer Pigmentstempelfarbe betupft
und dann mit Wink of Stella bearbeitet.


Bei dem dunklen Stern hatte ich die Dinger allerdings schon aufgeklebt,
und so haben sie beim Betupfen einen weißen Kranz bekommen, der sich 
natürlich nicht mehr wegwischen ließ. 



Das läuft dann unter dem Motto „das sollte so ...“.


Alle 3 Sterne haben übrigens schon ihre neuen Besitzer erreicht.

Montag, 11. Dezember 2017

Stern aus Papier an meinem Fenster

Und noch so ein toller Stern. Nachdem ich ein paar für andere 
Leute gezaubert hatte, fiel mir auf, dass ich selbst im Wohnzimmer 
an einem von 3 Fenstern nichts hängen habe. Also wieder Papier 
ausgesucht, gefaltet, gesteckt und geklebt. Und dann verziert.


Auf dem Bild hängt der Stern am Fenster, und ich fand es eigentlich 
gut, dass es draußen Nacht war, weil dadurch nichts vom Stern 
ablenkt. Aaaaber – es ging einfach nicht ohne Blitz und sah 
darum immer kahl und flach aus.
Darum habe ich den Stern dann vor die zartgelbe Wand gehängt 
und die starken Schatten durch eine Lampe direkt von unten erzeugt.
Hier sieht man auch, dass ich es gerne asymmtrisch und organisch 
mag. Der Ring ist ja schon regelmäßig, da darf das Dekor ruhig 
aus der Reihe tanzen.


Als Dekor habe ich Sterne aus Filz, Holz und Birkenrinde benutzt.


Der kleine Ausreißer wollte unbedingt auf den Großen drauf.


Diese Birkenrindensterne habe ich bei Real gefunden. Der Draht daran 
war zu einem großem „U“ geformt, eben mit dem Stern am einen Ende. 
Mir ist gar nicht so klar, wozu die eigentlich gedacht sind – zum 
Einhängen in den Weihnachtsbaum???
Ich habe mir stattdessen eine Zange gegriffen und daraus eine Spirale 
geformt. Da der Draht mit dunkelbraunem Papier umwickelt ist, gibt es 
einen schönen Kontrast zum restlichen Dekor und viel Lebendigkeit.


Und durch die Schatten sieht man auch, dass ich die Spiralen 
ein wenig hochgebogen habe. Und so ist auch bei mir kein Fenster 
mehr nackig.

Sonntag, 10. Dezember 2017

zauberhafte Faltsterne

Hier zeige ich nochmal 2 gesteckte Sterne, die ich schon 
verschenkt habe. Der erste ging an die Klassenlehrerin 
unseres Sohnes, die über Nikolaus auf Klassenfahrt fuhr 
und auch etwas im Schuh haben sollte. Der Durchmesser 
ist bei etwa 12cm.


Und dieser ganz große Stern aus 12“-Designpapier hat 
entsprechend 30cm Durchmesser und hängt nun bei der 
Nachhilfelehrerin unserer Kinder:


Es macht riesig Spaß, weil es so schnell geht und weil
man sich beim Verzieren so austoben kann.


8eckiger Stern, gesteckt aus Origami-Teilen

Auch wenn ich allmählich den Eindruck habe, dass alle nur noch 
Youtube-Videos kucken und Blogs echt out sind – Noch wehre ich mich 
dagegen, finde (in den allermeisten Fällen) Fotos geeigneter zum 
Nachbasteln und baue Dir darum heute mal wieder eine bebilderte 
Anleitung zusammen.

Mein allerliebster Stern dieses Winters ist klein, aber fein – und erstaunlich 
simpel zu basteln. Gesehen habe ich ihn bei der Ideen-Manufaktur
Und gleich Feuer gefangen.

Hier ist ein Beispiel, das ich der Klassenlehrerin meines Sohnes zum 
Nikolaus geschenkt habe:


Der Durchmesser ist bei 6x12cm Papieren knapp 12cm. Man kann also 
vom Papier ganz leicht auf die Gesamtgröße hochrechnen.

Aber von Anfang an: hier die Faltschritte für die 8 Einzelteile:


Wenn man ein solches Teil hochkant stellt, kann man von oben in 2 „Fächer“ 
sehen. Und nun wird das 2. Element mit den Spitzen in diese Fäche des 
ersten gesteckt. 


Auf diesem Bild sieht man, dass die 2. Zackenkante senkrecht zur 
1. Grundlinie verläuft (hä? - genau hinkucken, wird schon!)


Nach und nach werden so alle Zacken ineinander gesteckt. Am Schluss 
gibt’s dann ein bisschen Gefriemel, weil sich Anfang und Ende überlappen.


Aber schließlich ist der Ring geschlossen. In der Mitte ist und ein 
regelmäßiges 8eck entstanden.


Und hier habe ich (ach etwa der Hälfte) mal den Finger zwischen die 
Seiten gesteckt. Witzigerweise entstehen nämlich 2 Ringe, die nur an 
den äußeren Spitzen verbunden sind. Innen ist der Stern sozusagen „hohl“.


Jetzt habe ich meinen fertigen Ring – und stelle fest, dass die Teile auch 
jetzt noch genauso leicht wieder auseinanderrutschen, wie ineinander. 



Selbst die ganz kleinen Sterne, die ja sehr leicht sind (hier aus 
Geschenkpapier) würden sich beim Aufhängen sofort wieder auflösen. 
Ein großer Stern – hier ein Beispiel von 30cm Durchmesser aus 
schwerem Designpapier -


würde schon vom Eigengewicht auseinanderfallen. Darum klebe ich 
beim Einstecken die Spitzen fest. Bei kleinen Sternen nehme ich Gluedots, 
bei den größeren kleine Stücke doppelseitig klebendes Band. Und es reicht, 
wenn es auf einer Seite festgeklebt wird.


Wenn die Spitzen in den Schlitzen sind, mache ich das Schutzpapier ab …


halte die Seite etwas mit dem Fingernagel ab und kann dann 
die Zacke einschieben und festdrücken.


Nun ist also der Stern fertig. Ganz kleine kann man z.B. auf eine 
quadratische Grußkarte oder ein Geschenk aufkleben. Zum Aufhängen 
brauchen die Sterne aber ein Band. Also gibt’s bin der Crop-o-dile ein 
Loch in eine Zacke und ein Eyelet darein. Band durch – auf hängen.


Die Mittleren sehen sicher toll am Weihnachtsbaum aus. Und die ganz 
Großen lassen sich wunderbar an eine Zimmertür oder ans Fenster hängen.

Verziert habe ich die Sterne mit so ziemlich allem, was ich in meinem 
Keller in die Finger bekommen habe: Strohsterne, Holzsterne, Rindensterne, 
aus Orangenschalen ausgestochene Sterne, Sterne an langen Nadeln, 
Filzsterne, ab und zu ein farblich passender Brillie, … 


Und im Moment kann ich tatsächlich gar nicht genug kriegen von den 
schönen Teilen. Genial ist nämlich auch, dass man sie so nebenbei mal 
eben falten, stecken und verzieren kann. Dieser Große hat nur eine 
halbe Stunde gedauert.

Samstag, 12. August 2017

Schultütenbasteln am 11. August

Der letzte Abend der Saison war wieder direkt vor Ferienende für die Spontanbastler. 3 Mütter waren da, um für ihre Kinder zu zaubern.

Irgendwie waren Einhörner dieses Jahr der totale Renner, nicht nur bei
mir in den Kursen sondern auch im Fernsehen, als Plüschtiere, überall …
Ergo: noch ein Mädchen, noch ein Einhorn!


Mir gefielen die passenden Farben gut, Mutter und Fohlen stehen
auf einer Blumenwiese.


Die pinke Spitze am bogenförmig geschnittenen Band, die vielen
Schmetterlinge und das Organzaband zum Verschließen haben
die ganze Tüte schön elegant und dezent wirken lassen – trotz
der kräftigen Farben.



Ein Junge wollte seine Lieblings-Ninjago-Figur
auf der schwarzen Tüte haben.


Aber indem wir die Farben der Figur aufgenommen haben
mit den vielen kleinen Sternen …


und mit dem bunt gemixten Krepppapier, ist die Tüte doch nicht
zu duster geworden. Mir gefiel das Ergebnis jedenfalls sehr gut.



Die 3. Tüte hatte mit dem niedlichen Marsmännchen-Mobil
mal wieder ein Weltraum-Motiv.


Kuckt der nicht herrlich aus der „Wäsche“?


Es war zum Saisonabschluss ein echt entspannter Abend. Und am
nächsten Morgen habe ich dann all das Material und die Werk-
zeugkisten wieder weggeräumt – fürs nächste Jahr.

Donnerstag, 3. August 2017

Angefixt - das 1. Tuch 2.0 ...

Ich habe mal wieder an der Nadel gehangen. An der Häkelnadel …
Anfang des Jahres schenkte mir meine Schwiegermutter eine
Häkelzeitschrift von gehobenem Niveau. Das interessierte mich zwar
nicht besonders, aber auf der Rückweite war die Werbung eines
deutschen Wollshops, für den ich hier nun schamlos Werbung machen
werde: die Wollfactory oder auch Garnmanufaktur. Normalerweise
geht man in den Laden und schaut, was es für Garne gibt, ob einem
eine Farbe oder Stärke oder Haptik oder Material einer Wolle genug
gefällt, um sich dazu was einfallen zu lassen. Schnee von gestern …
Bei der Wollfactory sucht man sich die Garnqualität aus – und dann
fängt man an, sein eigenes Garn zu designen. Fadenstärke,
Fadenlänge, Farben, Farbreihenfolge, Farbübergänge – einfach alles
entscheidet man selbst und bekommt dann sein Knäuel von Hand
gewickelt. Bei mir machte es Ping im Kopf, und die Idee für ein
Konfirmationsgeschenk für mein Patenmädchen entstand. Und dann
habe ich brav und fleißig ein schönes Sternentuch gehäkelt. Grün,
groß und kuschelig. Als ich Ende April in den Zug stieg, um zu dieser
Konfirmation zu fahren, fehlten noch 2 !!!!!!!! Reihen. Darum war
die Tüte im Rucksack obenauf. Und muss mir schon im ersten Zug
beim Fahrkarterausholen runter gefallen sein. Jedenfalls habe ich
es im zweiten Zug, als ich weiterarbeiten wollte, nicht mehr gefunden.
Boah, was ein Frust! Nachdem mein Mann das ganze Haus auf den
Kopf gestellt und die Nachforschung bei der Bahn auch nichts ergeben
hat, habe ich aufgegeben. Aber nicht aufgehört! Da steckte jetzt so
viel Arbeit drin – dann konnte ich auch von vorne anfangen.
Grünes Tuch 2.0 !

In der Zwischenzeit habe ich das gemusterte Tuch für meine Tochter
gehäkelt, aus der Erfahrung heraus ein größeres Knäuel bestellt und
dann nochmal losgelegt. Ich habe ein paar Fehler nicht mehr gemacht, ...

gehäkeltes Sternentuch

... die Übergänge der Farbabschnitte an den Rand verlegt und jeden
Farbabschnitt mit einer Musterreihe abgeschlossen, was das Tuch nicht
nur ordentlicher sondern einfach auch edler aussehen lässt.


Gearbeitet habe ich nach einer Anleitung aus "Crazypatterns" von
"Andrea_maschenanschlag". Das 2.0 ist nun eeeeeendlich fertig und
hat sich mit einem Brief in den Norden aufgemacht, wo es sicher
genauso bekuschelt wird, ...



... wie das Rosane von meiner Tochter.