Dienstag, 29. November 2016

Pocket-Letter mit Knöpfen

Im November hatte ich einen Pocket Letter – Tausch 
zum Thema „Buttons“.

Pocket Letter mit Knöpfen

Ich habe vor einiger Zeit mal Papierknöpfe selbst gemacht. Wegen 
der Motive wurden daraus Blumen. Ich habe als Hintegrund ein 
Designpapier mit aufgedrucktem Spitzenrand gewählt, dann erstmal 
die Papier- und echten Knöpfe entschieden und diese „Blüten“ an 
die Papierkordel-„Stängel“ gesetzt.


Die echten Knöpfe sind alle solche mit einem Steg dahinter. Das war 
mir zu dick, also habe ich diese Stege mit der Zange abgeknipst und 
dann die immernoch dicken Dinger AUF die Folie geklebt.


Am unteren Rand habe ich – auch auf die Folie – einen 
Holzzaun montiert.


Nach und nach füllten sich die Lücken, die durch die versetzt langen 
Stengel entstanden, noch mit einer Sonne und einem Schmetterling.
Hir sieht man auch gut den gedruckten Spitzenrand, den ich durch 
echte Spitze von außen ergänzt habe.


Der Tausch war tatsächlich mit einer Deutschen (man kann sich immer 
nur den Kontinent wünschen). Und da sie auch Stemplerin ist, kam dieser 
witzige PL zu mir, wo die Knöpfe in Stempelabdrücke integriert waren.


Es war ein spannendes Projekt, das viel Spaß gemacht hat.

Montag, 28. November 2016

peppig bunter Weihnachtsbaum vor der Tür

Im November ereilten mich kurz hintereinander 3 Eindrücke: Im Real 
gab es die 1-Euro-Aufsteller und dort kleine Röhren mit richtig peppig 
bunten kleinen Plastikkugeln. Im Rewe lachte mich ein Drahtherz an, 
das mit einer Schnur voller peppig bunter Glöckchen umwickelt war. 
Und bei einem „Spaziergang durch die Weihnachtsdeko bei Pinterest 
sprang ein peppig bunter Holzbaum förmlich aus meinem Bildschirm.
Eeeeeeiiiiigentlich bin ich ja der ganz klassische Weihnachtstyp: 
rot-grün-gold, klare Glaskugeln, Strohsterne, echte Kerzen, Schluss. 
Aber nun wurde bei nächster Gelegenheit die Rosenschere zum 
Spaziergang eingepackt und Holz gesammelt. Ich wollte einen schön 
bunten Baum machen, der an der Tür hängen sollte. Sollte ...

Weihnachtsbaum aus Stöcken als Türschmuck

Wie Du siehst – der Baum hängt NICHT an der Tür. Und das 
hat einen guten Grund …

Ich habe als erstes die ganzen Stöcke genommen und in der 
Länge gekürzt, bis ich eine schöne Pyramide hatte. Außerdem 
habe ich den Glöckchenstrang von dem Drahtherz abgewickelt. 
Nun wollte ich die Stöcke mit einem feinen lilanen Draht verbinden 
und gleich die Glöckchenkette einarbeiten. Wollte …

Erstens habe ich echt die Zähne zusammen gebissen, um nicht vor 
Ungeduld zu schreien, denn den Draht immer wieder um so unhand-
liche Dinger drumrum zu wickeln und dabei auch noch den gleichen
Abstand wie auf der anderen Seite zu wahren, ist – naja, sagen 
wir mal, nicht ganz einfach. Und zweitens sagte nach 2/3 der 
tolle lilane Draht: „der Klügere gibt nach“ … Das Ganze war einfach 
viiieeeeeel zu schwer. Und zu diesem Zeitpunkt wurde mir auch klar, 
dass das Ding zu schwer für die Haustür sein würde.
Zähneknirschend habe ich also den Draht wieder runtergetüdelt und 
neu überlegt. Dann habe ich mich mal wieder mit meiner geliebten 
Heißklebepistole bewaffnet, 2 lange dünne Stöcke oben aneinander 
befestigt und dann schließlich alle Stöcke aufgeklebt. Dabei konnte 
ich auch den Abstand besser einhalten. Das sollte nun halten. Sollte …

Tats aber nicht, weshalb ich mir dann noch pinke Papierkordel nahm, 
jede Verbindung einzeln umknotete, dabei auch die Glöckchenkette 
einarbeitete und schließlich alle Knoten von hinten gründlich mit dem 
Heißkleber vermatschte. 


Als nächstes habe ich die peppig bunten Kugeln strategisch günstig
auf dem ganzen Gebilde verteilt und dabei die Aufhänger nach 
hinten gedreht, damit man sie nicht sieht. 
Das seiner Glöckchen beraubte Herz wollte aber auch noch mit 
ins Werk. Also habe ich es mit den lila Drahtresten befestigt und 
nur ein bisschen unsichtbar mit Heißkleber nachgeholfen. Die 
Kugel verdeckt das.


Und ich war mir inzwischen auch nicht mehr sicher, ob diese Spitze das 
Gewicht halten würde. Darum habe ich einfach völlig aufgegeben und 
den Baum in die Höhlung unseres kleinen Fensters neben der Haustür 
gestellt. Die Schnur habe ich drinnen befestigt, damit sogar beim Lüften 
nichts mehr schief gehen konnte. Konnte es dann auch nicht!


Und jetzt könnte man damit Gewichtheben trainieren. 

Könnte man ...

Sonntag, 27. November 2016

Pocket-Letter Adventskalender

Ich liebe ja Adventskalender, grade auch für Erwachsene. Seit 
vielen Jahren verschenke ich Kalender mit Gedichten oder einer 
Geschichte in 24 Teilen, dazu oft je einen Teebeutel. Anfang des 
Jahres habe ich ja die Pocket Letter entdeckt und in dem Forum 
auch PL-Adventskalender gesehen. Aber da eine Taschenseite 
9 Fächer hat, käme man dann auf ein riesiges Ding mit 27 Taschen – 
die dann auch noch gefüllt werden wollen.

Und dann habe ich bei Staples diese A4-Seiten mit 10 Taschen und 
querseitiger Öffnung gesehen. Perfekt! Mit dem Fusetool habe ich 
je 2 ½ Seiten aneinander geschweißt und so 25 Taschen erhalten. 
Aufgehängt gingen dadurch die Taschen nach oben auf, so dass 
ich prima die Papiere wie Klappen schneiden konnte. 
Hinter den Klappen IN den Taschen stecken dann die Goodies. Für 
4 Kalender habe ich mit viel Vergnügen Papiere ausgewählt, 
geschnitten und in die Fächer sortiert.

Der 1. ging an meine Patentochter. 

Pocket Letter Adventskalender

Sie bekam die diesjährige Geschichte und Minibastelsachen 
wie Washi und Co, Spruchkärtchen, ...


Der Zweite ging wie schon seit Jahren (einfach, weil sie sich immer so freut) 
an eine Stempelforums-Freundin, mit Geschichte und Teebeutel. 

Pocket Letter Adventskalender

Das braune Papier mit der Spitze gefiel mir total gut. Dazu 
hüpften kleine Zahlensticker mit Mininikoläusen auf die Klappen. 


Ansonsten nur aus Mandarinenschalen ausgestanzte Sterne 
und am Nikolaustag ein hölzerner Elch.


Der 3. Kalender ging nach Holland zu einer lieben, 
durch die PL gewonnenen Freundin. 

Pocket Letter Adventskalender

Hier habe ich die Papiere aus einem Designbogen so geschnitten, 
dass die Nussknacker gut zu erkennen blieben, und dann mit 
anderen Papieren kombiniert. 


Sie kann sehr gut Deutsch lesen, aber in den Taschen stecken neben 
der Geschichte noch Teebeutel und Bastelkeinigkeiten. Das karierte 
Washi dient dazu zu verhindern, dass der Kram bis zu ihr aus den 
Taschen rutscht.


Auch der 4. geht an eine PL-Freundin. 

Pocket Letter Adventskalender

Hier habe ich mal mit einigen Stanzen rumprobiert – 
unten eine Baumreihe, oben eine Eiszapfenreihe. 


Der Weihnachtsmann fliegt grade los. Und die Zahlen 
stehen auf den Sternchen. 


In diesem Kalender stecken die Geschichte und Teebeutel.


Das „UFO“ auf die Klappen zu friemeln, war gar nicht so einfach.
Die filigranen Geweihe und Beine wollte ich nicht schneiden müssen,
und trotzdem sollten die Figuren alle so sitzen, dass das Ganze
als Einheit wirkt und keine komischen Abstände in den Figuren
entstehen.  


Damit die PL´s nicht durchhängen, ist in jedem an der Oberkante
 ein Stöckchen durch die Ringbuchlöcher geschoben und mit Washi 
versteckt. Hängt ja doch ein bisschen Gewicht dran …

Alle 4 haben sich sehr gefreut!


Mittwoch, 9. November 2016

weihnachtliche Explosionsbox, die dritte

Auch die dritte Box zeigt ein Weihnachtszimmer. Erstmal habe ich 
mich jedoch draußen ausgetobt. Ich habe Papier im Vintage-Stil 
genommen und mit Naturmaterial dekoriert. Eine Zimtstange, 
Sternanis und Sterne, die aus Orangenschalen ausgestochen sind.

weihnachtliche Explosionsbox

Die Sterne verbiegen sich so schön beim Trocknen. Das 
Material hat ein Eigenleben …


2 der Wände habe ich mit einem kurzen Band verbunden, denn der 
Weihnachtsbaum ist aus versteiften Washistreifen gemacht und steht 
nicht selbst, der kebt an der Wand. Der Teppich ist ein Stück grobes 
Juteband, und natürlich stehen wieder ganz viele Geschenke rum.

Explosionsbox kurz vor der Bescherung

Ich liebe so kleine, detailreiche Szenen. Diese hier
hat besonders Spaß gemacht.

Montag, 7. November 2016

weihnachtliche Explosionsbox, die zweite

Für einen kleinen Weihnachtsbaum habe ich ein ganz dünnes Papprohr 
braun angemalt und mit einfachen grünen DP-Scheiben bestückt. Dieser 
Weihnachtsbaum sollte in eine Explosionsbox kommen. Oben im Rohr steckt 
noch eine „Hutnadel“ mit Stern. Nur wusste ich dann nicht weiter, was den 
Baumschmuck betrifft. Mit diesen Fotos habe ich die lieben Hühner im 
Forum um Rat gefragt: verunglückte, selbst gemachte Enameldots? 
Oder doch lieber Pailletten?



Jedenfalls sah die Box dann so aus. Das Papier, das ich außen benutzt 
habe, ist mit Ilex übersäht und hat ab und zu rotglänzende Punkte. 
Darum gabs auf dem Deckel dann auch noch ein paar künstliche 
Ilexblätter. Das Tannenbaumband habe ich schon ewig. Hier passt es 
perfekt um den Deckel.

Explosionsbox Ilex

Wenn man den Deckel öffnet, fallen die Wände auseinander und geben 
den Blick auf das Weihnachtszimmer kurz vor der Bescherung frei.

Explosionsbox Weihnachtszimmer

An den Wänden ist wieder das Band und jeweils ein Fenster bzw. die 
Zimmertür. Ich habe die Teile mehrfach gestanzt und aufeinander
geklebt, damit sie besser wie echte Rahmen wirken. Hier sieht 
man auch noch – ja, was? - den Mond oder einen Stern …


Und in der Mitte steht der prächtige Baum. Der Boden ist Holzpapier, 
der Teppich ein Stück sehr breites Band, die Minipäckchen waren ein 
ziemliches Gefuzzel. Und der Baumschmuck ist nun noch ganz anders 
geworden, nämlich mit aufgeklebten roten Halbperlen.


Dank hier nochmal an die Mädels, die so lieb beratschlagt haben. 
Letztendlich haben mich nämlich die Hinweise im Forum an diese 
Halbperlen erinnert.

Sonntag, 6. November 2016

mein kreativer Monat Oktober 2016

Ein paar ATC´s, eine Karte für ein Chorkonzert und der 
allersüßeste Igel in einer Explosionsbox wanderten im 
Oktober über meinen Basteltisch.


Donnerstag, 3. November 2016

weihnachtliche Explosionsbox, die erste

Echt fröhliches neues Weihnachts-DP gabs im Herbst bei SU. Daraus 
habe ich dann ein paar Explosionsboxen gebaut, weil ich Mitte 
November einen Kunstmarkt hatte.


Hier kommt auch die neue Häuschenstanz zum Einsatz. Es juckte mich 
einfach in den Fingern, daraus eine kleine Winterszene zu bauen. 
An den Seiten stellen zarte Abdrücke mit weißem Gelstift eine Landschaft 
dar. Der Zaun gibt dem ganzen einen Rahmen. Und damit nicht alles zu
schlabberfarben ist, habe ich als Kompromiss auf den „Boden“ ein grünes 
Papier mit Schneeflocken geklebt. In den Fenstern klebt Transparentpapier. 
Und bei Pinterest habe ich gsehen, dass man auch auf den Seiten Dinge 
anbringen kann, solange man innen genug Platz lässt, dass sie da 
hinkippen können – wie hier Baum und Schneemann.

Explosionsbox Winterlandschaft

Auch von Pinterest stammt die Idee, das Häuschen beweglich 
zu gestalten und darin ein LED-Teelicht unter zu bringen. 


Leider habe ich bisher nur LED-Lichte gefunden, 
die ziemlich schwach auf der Brust sind.